<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Aktuelles</title><description>Aktuelles von Wallisch &amp; Wallisch</description><link>http://www.wallisch.at/</link><language>de</language><pubDate>Tue, 15 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate><generator>Contao Open Source CMS</generator><atom:link href="http://wallisch.at/aktuelles.xml" rel="self" type="application/rss+xml" /><item><title>Vernissage 6.6.2012, 19.00 Uhr</title><description><![CDATA[<p>Georg Wagner, ein überzeugender "Junger Wilder", stellt sich der Öffentlichkeit, Günter Rainer, das Multitalent auf Inlandszwischenstopp, sorgt von Beginn an für den lockeren Schwung und "der" Hirschvogel schafft, den Schwung zu erhalten.</p> <p>Mittwoch, 6.6.2012, 19.00 - 22.00 Uhr</p>]]></description><link>http://www.wallisch.at/aktuelles-detailansicht/items/vernissage-66-1900-uhr.html</link><pubDate>Tue, 15 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate><guid>http://www.wallisch.at/aktuelles-detailansicht/items/vernissage-66-1900-uhr.html</guid><enclosure url="http://wallisch.at/tl_files/images/Wagner.jpg" length="176469" type="image/jpeg" /><enclosure url="http://wallisch.at/tl_files/kundenportal/Einladung.pdf" length="88171" type="application/pdf" /></item><item><title>Respekt und Wirtschaft</title><description><![CDATA[<p>Die Wurzel aus dem Lateinischen: Zurückschauen, Rücksicht, Berücksichtigen. Laut Wikipedia also eine Form der Wertschätzung, Aufmerksamkeit und Ehrerbietung. Gegenbegriffe sind Respektlosigkeit, Missachtung, Verachtung. Im Englischen wird die Bedeutung in ihrem Gegenbegriff hervorgehoben: „abuse“ – also Misshandlung. Respekt leitet sich nicht aus einer Rechtsstellung ab.&nbsp;</p> <p>Übertragen auf den Führungsstil finden wir derzeit wieder häufiger Machtausübung und Anschaffen als respektvollen Umgang – was verwunderlich anmutet: Freude an der Arbeit und damit Mehrleistung wird also nicht in den Vordergrund gestellt, sondern eine Struktur verfolgt, in der nur das geforderte Mindestmaß erreicht und erbracht werden soll.&nbsp;</p> <p>Machtausübung ist also ein eingrenzender Begriff und ein ebensolches Führungsinstrument. Deren Inhalt beschränkt sich ausschließlich auf den Erhalt einer Chefposition und reicht nicht einmal mehr dazu, den Erfolg des Unternehmens zu berücksichtigen. Naturgemäß ist das Befinden der „Untergebenen“ von keinerlei Bedeutung. Es bedarf jedoch eines sehr eingeschränkten gedanklichen Vermögens, in all seinem egozentrischen Streben nicht den Weitblick zu riskieren: Wozu eine Firma, ein Unternehmen? Als egomanische Spielwiese zur Selbstdarstellung – und welche ist das schon?&nbsp;</p> <p>Selbstredend kann&nbsp; das Unternehmen mit einem Spielfeld verglichen werden – in dem der Verantwortliche auch seiner Verantwortung gemäß agiert. Jedoch: nicht das angebotene und von niemandem gewünschte Du-Wort im ungeeigneten, feuchtfröhlichen Augenblick ist angesagt, sondern Rahmenbedingungen sind gefordert und Motivation. Kein Kind und kein Tier sind durch Druck zu Leistungen zu fordern, die über die Dressur hinausgehen. Mitarbeiter – so werden sie genannt – jedoch werden unter diesem Status gehalten.&nbsp;</p> <p>Der Trend liegt heute jedoch anders: „Man“ schaut und registriert sehr wohl im Umfeld, wie die emotionale Situation der Mitarbeiter ist. Auf dem wirklichen Top Level wird mit Weitsicht und Verantwortung agiert – zum Nutzen aller: Der Unternehmen, der Mitarbeiter und: der Kunden. Sie spüren die soziale Situation als erste, sie sind aus den Kontakten mit den Mitarbeitern die wahren Seismographen: Und sie reagieren demgemäß. Das Unternehmen kann nur und ausschließlich dank der Kunden existieren.&nbsp;</p> <p>Gelebte Werte – sie sind kein leerer Wahn, um Schiller`s Bürgschaft leicht verändert zu zitieren. Werte und Erfolg stehen im allernächsten Zusammenhang, sind unabdingbar miteinander verknüpft. In der Begegnung der Wertekultur und der Wirtschaft entstehen Einsichten und erneuerte Sichtweisen, die wiederum rückwirkend im Unternehmen und dem Menschen wirksam werden. Nirgendwo kann in einer derart breiten Sichtweise ein Nährboden geschaffen werden, von dem jeder einzelne profitiert – oder auch das Gegenteil: Wenn dieser Nährboden falsch bestellt ist, bleibt alles und jeder auf der Strecke.&nbsp;</p> <p>Wollte man die Grausamkeiten der letzten 2000 Jahre nur auf dem Boden des fehlenden Respekts ergründen, man wäre gut beraten und sehr fündig.&nbsp;</p> <p>„Der Mensch mit seiner unveräußerlichen Würde und Einzigartigkeit muss im Mittelpunkt stehen“, darf Dr. Leitl zitiert werden. Und er sagt weiter: „Schließlich geht es um die Gewährleistung und Erhaltung von Lebensqualität. Das – und nur das! – schafft Wohlstand und sichert ein lebenswertes Miteinander.“</p>]]></description><link>http://www.wallisch.at/aktuelles-detailansicht/items/respekt-und-wirtschaft.html</link><pubDate>Wed, 02 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate><guid>http://www.wallisch.at/aktuelles-detailansicht/items/respekt-und-wirtschaft.html</guid><enclosure url="http://wallisch.at/tl_files/images/waltextImage.jpg" length="173923" type="image/jpeg" /></item><item><title>Managing Culture – eine kleine Annäherung</title><description><![CDATA[<p>Wir alle kennen sie: Die gleichen Gesichter mit dem gleichen Lächeln, gleichsam zum selben Augenblick eingefroren. Das gleiche Styling mit den jeweils gängigen Designer-Namen, für die verkleidete Werbeträger horrende Summen ausgeben und auch noch unbezahlt die entsprechenden Einkaufssäcke zur weiteren Werbung durch die Straßen schleppen. Die Botschaft der Leere hinter und unter diesen Fassaden kann auch nicht mit der Fülle der gepolsterten Wangenknochen und Augenlider übertüncht werden, das einzig erweckte Bild im Beobachter ist das schier unvorstellbare Interesse in das Studium der passenden Bildmagazine und Fernsehblicke, um mit der vorgegeben Billigmasse mit zu schwimmen – und nicht aufzufallen. Ist das unsere Kultur, von Schafen für Schafe geschaffen? Wo sind kulturelle Aspekte, wie stehts um deren Entwicklung und welchen Einfluss dürfen wir uns erwarten?<br><br>Nicht anders als die beschrieben Zeitgeistigkeit des täglichen Straßenbildes ist jedoch im gleichen Maße die Selbstdarstellung der verschiedenen Unternehmen: Wir betreten Räume in unabdingbarer Gleichheit, als müsste man nur mehr code-gesteuert eintreten und sich allüberall nach dem gleichen Muster zu recht finden. Gemäß dem jeweiligen Supermarkt haben wir zu wissen, in welcher Reihe bei welchem Regal die entsprechende Ware liegt, und dass sie dort auch so liegt, dass sie uns bei jedem Einkauf in die Kaufquere kommt. Im Falle unserer Resistenz ist der Zugriff in jedem Fall für unsere Kinder oder Enkelkinder –so vorhanden– ein zwingender. So sollten wir wohl auch beim Betreten anderer Konformstätten eines Unternehmens unseren automatisierten inneren Abrufapparat einschalten, das Handy beim Ohr lassen – es sollte keiner mutmaßen, wir wären unwichtig. Wir sollten oben bezeichnetes Lächeln wachrufen, leichtes Klopfen beim Gang wird vorausgesetzt, die schwarze Umhängetasche selbstredend enthält das neueste Modell eines Rechners. Das Handy war schon erkennbar in seinem Erstellungsjahr, der Nachweis des Dabeiseins ist erbracht,&nbsp; jetzt kann das so genannte Reden einsetzen, es wird sich in der Ansammlung der gängigen Formulierungen von keinem anderen Besucher oder auch schon Anwesenden des Unternehmens unterscheiden. Eine Auflistung der zurzeit herrschenden Floskeln können wir uns ersparen, wir haben sie doch bereits heute zur Genüge konsumiert und haben erst noch die Abendnachrichten vor uns.<br>&nbsp;<br>Die Verlockungen, anstatt Kultur, und wir sprechen nun von dem, was wir ernsthaft noch als solche bezeichnen wollen, die Verlockungen, einen gewordenen Begriff eben nicht aus dem Boden stampfen zu können mit der Idee, ein Unternehmen, eine Persönlichkeit zu sein, die Verlockung, eben auf den Zug des Massenzeitgeistes aufzuspringen ist dann Notwendigkeit, wenn nichts anderes da ist. Woher nehmen, wenn nicht stehlen.<br><br>So ist es ab und an sehr wesentlich sich nach Kultur zu befragen, auch wenn im Grunde genommen die Begriffe KUNST und KULTUR schon beim überdehnten Hals heraus hängen. Der Begriff KULTUR steht doch für den gemeinsamen Nenner aus Überzeugungen, Werten, Moral und dem gemäßen Verhalten. Dabei handelt es sich überwiegend um ungeschriebene Werte, Normen und Verhaltensregeln, die zur Selbstverständlichkeit geworden sind. Übertragen in ein Unternehmen besteht Kultur aus Regeln, Verfahren und Abläufen, die das Abarbeiten von Aufgaben bestimmen, aber auch in der Philosophie enthalten sind, die sich in der Unternehmensleitung gegenüber Belegschaft und Kunden offenbart. Die Schwierigkeit, das Charakteristische einer Unternehmenskultur zu beschreiben, ergibt sich aus der Masse der einfließenden Faktoren. Darüber hinaus bilden sich auch innerhalb des Unternehmens Kulturen –Subkulturen- die sich beispielsweise aus der Hierarchieebene oder aus der jeweiligen Funktion definieren. So ist naturgemäß eine Veränderung oder Erneuerung der Unternehmenskultur eine der edelsten Aufgaben der Führung und ist kaum ohne den Willen der Belegschaft zu realisieren.<br>&nbsp;<br>Die Unternehmenskultur repräsentiert die Grundwerte, die zum Unternehmenserfolg führen und geführt haben, sie ist also das Extrakt einer gemeinsamen und erfolgreichen Geschichte und folglich ein Konstrukt aus der Vergangenheit. Die Unternehmenskultur ist die angesammelte Erfahrung&nbsp; aus dem gemeinsamen Lernen einer Organisation. Die Kultur eines Unternehmens ist an die geschäftliche Entwicklung geknüpft, daher funktioniert Kulturbildung nicht als losgelöster Prozess, der isoliert betrieben werden könnte.<br><br>Unternehmenskultur ist ein wirtschaftlich relevanter und zumeist unterschätzter Erfolgsfaktor, ein Entwicklungsprozess. Sie ist nicht zu verwechseln mit postulierten Leitsätzen, Visionen oder Missionen, sie ist nicht austauschbar. Eine neue Kultur einzufordern ist unrealistisch, nur eine Veränderung kann anstrebbar sein, um erfolgshemmende Elemente zu beseitigen und neue Anforderungen bewältigen zu können. So ist eben Unternehmenskultur nur bedingt steuerbar, viele Entwicklungen laufen ungeplant und auch ungewollt ab. Unternehmenskultur ist für die Betroffenen schwer zu begreifen und zu definieren, zumal viele Wurzeln einer Kultur wirken, ohne explizit wahrgenommen zu werden.<br><br>Unternehmenskultur ist in jedem Fall dechiffrierbar. Um verstehen zu können, warum Menschen in Organisationen handeln, wie sie dort agieren, insbesondere wenn wirtschaftlicher Schaden droht, dazu bedarf es der Außenhilfe.<br><br>Zusammenfassend sei gesagt: Jede Organisation bildet eine spezifische Kultur, die das organisatorische Verhalten maßgeblich bestimmt. Sie ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Werten, Normen, Denkhaltungen und Paradigmen, die allesamt von den Mitarbeitern geteilt werden, im Zusammenleben in der Organisation wie im Auftreten nach außen hin. Unternehmenskultur ist ein Muster gemeinsamer Grundprämissen, das die Gruppe bei der Bewältigung ihrer Probleme erlernt hat, das sich bewährt hat und somit als bindend gilt und das an neue Mitglieder als rational und emotional korrekter Ansatz für den Umgang mit Problemen weitergegeben wird. Stark vereinfacht kann der Begriff Unternehmenskultur auch so beschrieben werden: So machen wir das!<br><br>Die zweifache Dimension der Kultur im Unternehmen, das finanzielle Risiko und das Feedback - also die Geschwindigkeit, mit der eine Aktivität sich als vorteilhaft oder nachteilig herausstellt - diese Faktoren sind wohl der überzeugende Beweis für die vielleicht etwas trockene Durchleuchtung des Begriffs Unternehmenskultur. Denn: Hinter den Erläuterungen und Begriffsdefinitionen liegt der Wettbewerbsvorteil. Dem ist nichts hinzuzufügen. <br><br>Vorhandene und gelebte Unternehmenskultur kann hervorgehoben, gleichsam eingefangen werden. Das Unternehmen präsentiert sich nirgendwo kürzer und einprägsamer als in wenigen Solitären, besonderen Bildern und anderen Kunstgegenständen. Dem ist nun tatsächlich nichts mehr hinzuzufügen.</p>]]></description><link>http://www.wallisch.at/aktuelles-detailansicht/items/managing-culture-eine-kleine-annaeherung.html</link><pubDate>Sun, 01 Apr 2012 00:00:00 +0200</pubDate><guid>http://www.wallisch.at/aktuelles-detailansicht/items/managing-culture-eine-kleine-annaeherung.html</guid><enclosure url="http://wallisch.at/tl_files/images/waltextImage.jpg" length="173923" type="image/jpeg" /></item></channel></rss>
